Marius-Band erschienen

Im Thalia-Buchhaus CAMPE Nürnberg haben die Herausgeber Dr. Hans Gaab (links) und Pierre Leich im Beisein von Autoren und Förderern erstmals den 481-seitigen Sammelband „Simon Marius und seine Forschung“ präsentiert. Die Astronomiehistoriker stellten die 16 Beiträge kurz vor und überreichten die ersten beiden Exemplare der Vorstandsvorsitzenden der HERMANN GUTMANN STIFTUNG, Angela Novotny, und dem Direktor des Staatsarchivs Nürnberg, Prof. Dr. Peter Fleischmann. Die Publikation schließt das Simon-Marius Jubiläum 2014 ab. Deren Höhepunkte waren die Freischaltung des Marius-Portals, die Benennung eines Asteroiden nach Marius durch die Internationale Astronomische Union sowie die Tagung im Nicolaus-Copernicus-Planetarium, aus der der Sammelband hervorhing. Inzwischen (bis März 2017) erschienen über 40 Berichte, u.a. Rezensionen in SZ und FAZ. (Foto: Norman Schmidt)

Ars Electronica

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Auch im 35. Jahr gelang es Gerfried Stocker mit dem Team der Ars Electronica in Linz Spitzenwerke der Medienkunst zu versammeln. Bei der Gala des weltweit wichtigsten Festivals für Cyberart gab es Goldene Nicas für Vordenker Roy Ascott, die Computer Animation „Walking City” von Matt Pyke, das Internetprojekt „Fumbaro Eastern Japan“ von Takeo Saijo, Interactive Art „Loophole for All“ von Paolo Cirio und “Femme Chanel – Emma Fenchel” von Sarah Oos. Eine Auszeichnung erhielt „Box“ von BOT & DOLLY und eine Anerkennung ging an „5 Mètres 80“ von Nicolas Deveaux. Absolut sehenswerte Arbeiten. Beim anschließenden Empfang traf ich Laurent Mignonneau und Christa Sommerer wieder, die ich 1993 mit “The Interactive Plant Growing“ kennengelernt hatte.

Nach einem Gespräch mit der Direktorin für International Arts Development am CERN, Ariane Koek, begegnete ich zu meiner Überraschung Totalkünstler Timm Ulrichs, der seine Frau Ursula Neugebauer begleitete. Aus Nürnberg waren auch Science Artist Chriska Wagner (Interstellare Begegnung) und Medientheoretikerin Angelica Schmitt gekommen.

„Hoher“ Komfort

Burg-Sinwell-Heiden-Fünfeck_Leich
Wer sich Stockbetten in Zwölfersälen vorstellt, liegt bei der Jugendherberge auf der Nürnberger Burg falsch. Beim Tag der offenen Jugendherberge konnte sich die Bevölkerung überzeugen, dass nach Abschluss der Sanierung hinter dicken Mauern und im riesigen Dachstuhl ein durchaus stylischer Ort für Begegnung und Übernachtung entstanden ist. Alle 93 Zimmer mit 355 Betten in der 500 Jahre alten Kaiserstallung haben Dusche und WC, es gibt Bar, Bistro und moderne Seminarräume – natürlich mit WLAN und dem exklusivsten Blick weit und breit. Im Foto Funkturm, Sinwellturm, Heidenturm und Fünfeckiger Turm. Für die Aussicht, den Kaffee und Kuchen bedanke ich mich mit diesem PR-Beitrag.

Fürther Jahresgespräch


Mit einigem Ärger beim Einkaufszentrum, aber vielen guten Zahlen bei Gewerbesteuer, Arbeitslosigkeit und Geburtenrate, war der Fürther Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung sichtlich entspannt, als er in der vollbesetzten Stadthalle seine Jahresansprache hielt. Da es sich er und Bürgermeister Markus Braun nicht nehmen ließen, alle Gäste mit Handschlag zu begrüßen, konnte das Jahresgespräch 2013 erst mit Verspätung beginnen. Der guten Stimmung bereitete dies aber keinen Abbruch und auch der Wirtschafts- und Wissenschaftsreferent Horst Müller konnte zufrieden sein, fällt in sein Ressort doch die Gründung der Wilhelm Löhe Hochschule, die Ansiedlung mehrerer Unilehrstühle und der Neubau des Fraunhofer-Instituts am Flughafen in Atzenhof. (Foto: Thomas Dreykorn)

Metropolitaner Wirtschaftsverein


Wo 2005 die Charta der Metropolregion Nürnberg unterzeichnet wurde, fiel heute der Startschuss für den neuen Förderverein „Wirtschaft für die Metropolregion Nürnberg e.V.”. In der Erlanger Orangerie war auch Ralf Gabriel (2. v.l.), der Die Lange Nachte der Wissenschaften initiierte, unter den 61 Gründern, allesamt namhafte und engagierte Unternehmen sowie die neun Wirtschaftskammern aus Unterfranken, Oberfranken, Mittelfranken und der Oberpfalz. Den Gestaltungswillen der Wirtschaft bekräftigten (im Foto v.r.) Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst, Heinz Brenner, Leiter des Regionalreferat Erlangen-Nürnberg, und Heribert Trunk, Präsident der Industrie- und Handelskammer Bayreuth für Oberfranken. Das Gründungsfest moderierte die Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg, Dr. Christa Standecker. (Foto: Thomas Scherer)

Kunstvilla im Aufbau


Die Eröffnung der Kunstvilla in der Blumenstraße ist erst für das Jahr 2014 vorgesehen. Doch bis dahin wird das von dem Nürnberger Verleger Bruno Schnell gestiftete Gebäude nicht nur aufwändig renoviert, im Vorfeld geben Ausstellungen an anderen Orten auch Einblick in das Programm des Museums für regionale Kunst. Außerdem wird das Archiv aufgebaut, weswegen ich der Leiterin und Kuratorin Dr. Andrea Dippel (im Foto) die Kataloge der verflossenen Kunstmesse ART Nürnberg und die Ausgaben der regionalen Kunstzeitschrift Part of Art überreichen konnte. (Foto: Verena Lindner)

Brot und Salz für EMN


Brot und Salz gab es für Dr. Christa Standecker (im Foto) zur Neueröffnung der Geschäftstelle der Europäischen Metropolregion Nürnberg im sechsten Stock des Wirtschaftsrathauses unterhalb der Kaiserburg. Damit sind nun alle Kräfte unter einem Dach und es gab ermunternde Worte vom Ratsvorsitzenden OBM Dr. Siegfried Balleis (links), seinem Stellvertreter Landrat Dr. Günther Denzler (2. v.r.) und dem Vorstandvorsitzenden des Marketingvereins, Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst (rechts), der nach drei humorvollen Wünschen befragt ein „völlig ernstgemeintes“ Anliegen vorbringen wollte: „Die Kaffeemaschine muss immer laufen!“. Unter den ersten Gratulanten IHK-Präsident Dirk von Vopelius (2. v.l.). (Foto: Verena Lindner)

Gauß als Landvermesser


Auf Zwischenstopp zwischen Hamburg und Lettland war die internationale Gauß-Kennerin Prof. Dr. Karin Reich zur Leitfossilienreihe „Die Vermessung der Welt“ ins Nürnberger Planetarium gekommen. Von Kehlmann absurd als „Stubenhocker“ deklariert war Carl Friedrich Gauß Jahrzehnte seines Lebens mit der Landesvermessung des Königreichs Hannover beschäftigt. Noch heute findet sich der Nullpunkt in der Sternwarte Göttingen. Beim Nachgespräch war neben Cauchy-Forums-Vorsitzenden Günter Löffladt (im Foto links) auch Rudolf Pausenberger (rechts), der als mittelfränkischer Fachgruppenleiter Physik des Bayerischen Philologenverbands die Reihe unterstützte. (Foto: Katharina Nowak)

Kleiner Schritt für Menschheit


Zwei Monate tüftelte Norman Schmidt an der Website pl-visit.net. Mit Erfolg, denn eben ging der Relaunch über die Bühne und nun stehen fast doppelt so viele Menüs zur Verfügung. Nicht nur die Inhalte, auch die Programmierung war in die Jahre gekommen, so dass viele Anpassungen notwendig waren. Die Möglichkeiten von CSS und PHP werden jetzt konsequenter genutzt und ein Blog wurde integriert. Wenn Norman nicht gerade Rechnersysteme betreut, sitzt er über seiner Dissertation über „Electronic and Magnetic Structure of condensed organic molecules and metal-organic complexes, investigated with NEXAFS“. Ich werd ihn schon noch ein wenig davon abhalten können … (Foto: Chriska Wagner)

Fränkische Gesellschaft


Im Marmorsaal der Nürnberger Akademie feierte die Fränkische Gesellschaft heute Morgen ihr 40-jähriges Bestehen. Nach der Begrüßung durch deren Vorsitzenden, Dr. Oscar Schneider, bescheinigte Finanzminister Dr. Markus Söder dem kulturpolitisch und zeitgeschichtlich ausnehmend kundigen Initiator des Vereins „Wikipedia hat keine Chance gegen Dr. Schneider“.

Am Rande versicherte mir der Staatsminister, der selbst schon die Lange Nacht der Wissenschaften in Nürnberg eröffnet hatte, seine Unterstützung der Veranstaltung. Freilich musste ich versichern, keine Begehrlichkeiten über die schon von Wissenschaftsministerium avisierte Förderung hinaus zu entwickeln, aber immerhin! (Foto: Tanja Sterian)

Schmitt im Ruhestand


Nach fast einem halben Jahrhundert in Diensten der Stadt Erlangen trat der langjährige Leiter des Bürgermeister- und Presseamts, Helmut Schmitt (im Bild rechts; Foto: Helmut H. Iwann), zum 1. Oktober in den Ruhestand. So klein wie von ihm gewünscht war die interne Feier freilich nicht, doch Anlass für viele Reminiszenzen und Würdigungen beider Bürgermeisterinnen und von OB Dr. Siegfried Balleis (mit Jubiläumsbrief im Bild links) wie auch Schmitts ehemaligem Chef Altoberbürgermeister Dr. Dietmar Hahlweg. Auch ich hatte als Leiter des Projektbüros Stadtjubiläum einige Jahre die Freude der Zusammenarbeit und hinterließ gern einen Beitrag für die Festschrift. Nachfolger im Amt ist Herbert Lerche.

Amtswechsel in Ansbach


Dass der sympathische Präsident der Hochschule Ansbach, Prof. Dr. rer. pol. Gerhard Mammen, zwei Monate vor seinem Ruhestand überraschend in seinem Bürostuhl verstarb, war ein Schlag für alle, die ihn mochten. Souverän hatte Mammen (im Foto links, rechts Kanzler Hans-Peter Smolka; Foto: Michael Vogel) noch den Wissenschaftstag in Ansbach eingeführt. Gern würde ich zur Amtseinführung der neuen Präsidentin Prof. Dr. Ute Ambrosius fahren, aber parallel trifft sich ein Workshop zum Thema Science Center in Erlangen.