IHK-Ehrenmedaille für drei Streifen

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Bei einem Festakt kann man auch böse Überraschungen erleben, doch der IHK-Jahresempfang 2013 war straff konzipiert, von BR-Moderatorin Ursula Heller flott moderiert und mit Stargästen besetzt. Bei seiner Einführung im historischen Rathaussaal erinnerte Kammerpräsident Dirk von Vopelius an die Goldene Bulle mit der Verpflichtung den ersten Reichstag eines Kaisers in Nürnberg abzuhalten und begrüßte damit Franz Beckenbauer. Den hatte adidas-Vorstandsvorsitzender Herbert Hainer gewissermaßen mitgebracht anlässlich seiner Würdigung für hervorragende Verdienste um die mittelfränkische Wirtschaft. Als dienstältester Chef eines DAX-30-Unternehmens ist Hainer Herr über weltweit 46 000 Mitarbeiter, die 14,9 Mrd. € umsetzen. Da das Unternehmen bei den Arbeitsbedingungen öffentlicher Beobachtung ausgesetzt ist, werden zunehmend Schutzinstanzen aufgebaut. Hohe Investitionen von an die 100 Mio. € in die Region und eine exzellente Geschäftsentwicklung waren wohl weitere Gründe für die höchste Auszeichnung der IHK.

Anschließend konnte Prof. Dr. Martin Ullrich (im Foto rechts) eine Förderspende der IHK-Kulturstiftung für die Hochschule für Musik Nürnberg entgegennehmen. Mit Ullrichs Amtsantritt erfährt die Hochschule eine zunehmende Wahrnehmung. Seit 2011 ist er auch Vorsitzender der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen.

Der Beste war aber natürlich der Kaiser, der vor Jahren bei der Theatersport WM zur FIFA WM 2006 behilflich war (und dem im Foto dafür gedankt wird) und dessen Anekdoten und Kommentare man stets mit Genuss hören kann wie die, wonach es an einer „Watschn“ lag, dass Beckenbauer nicht zu TSV 1860 München ging, sondern zu dem anderen Münchner Verein, der sonst nur acht Deutsche Meisterschaften errungen hätte. (Foto: Udo Dreier/bayernpress)

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